5 Mythen und Fakten an der Börse

Heute möchte ich mit euch einen Ausschnitt aus meinem eBook Ratgeber teilen, falls Ihr Interesse an dem ganzen Ratgerber habt könnt ihr hier klicken.

  1. An der Börse wird doch nur gezockt!

Selten habe ich eine Aussage so oft gehört wie diese, dieser Mythos kommt wohl aus der Zeit der Dotcom Blase, während dieses Booms sind viele Nebenwerte und schlichtweg
betrügerische Unternehmen an der Börse innerhalb kurzer Zeit massiv gestiegen, jedoch kam es wie viele wissen zu einem massiven Crash an der Börse und dies führte zu vielen Insolvenzfällen. Aber wenn wir uns die letzten Jahre oder gar Jahrzehnte anschauen sehen wir, dass sich die langfristige Geldanlage in breit gestreute Indizes, wie zum Beispiel den MSCI World oder den S&P 500 immer gelohnt haben. Auf 17 Jahre haben die Indizes 5,26% p.a. bzw. 6,25% p.a. erwirtschaftet und während dieser Zeit haben wir wohl eine der schlimmsten Krisen aller Zeiten gemeistert, die Finanzkrise 2008-2009.

2. Das Risiko an der Börse ist extrem hoch

Diese Frage muss man nun diversifiziert betrachten, das Risiko an der Börse ist tatsächlich höher als das Risiko bei einer Geldanlage auf einem Sparbuch (man beachte aber die Verzinsung von 0% und Inflationsrate von ca. 2%), oder das Aufbewahren von Geld in einem Safe. Dieses erhöhte Risiko wird nun aber mit einer Rendite vergütet, nun ist es aber offensichtlich, dass es verschiedene Risiko Klassen beim Investieren gibt, eine einfache Möglichkeit sein persönliches Risiko zu senken ist die Portfolio Diversifizierung über ETFs, also börsengehandelte Fonds welche Indizes abbilden, oder über eine Mischung von Aktien aus verschiedenen Großkonzernen aus verschiedenen Branchen. Sobald dies abgeschlossen ist und ein Portfolio breit aufgestellt ist, unterliegt es im normal Fall keinem sehr hohen Risiko, in Krisenfällen wie der Dotcom Blase oder dem Finanzcrash sind jedoch immer noch Verluste möglich, hierbei bleibt aber zu beachten, dass die Märkte langfristig steigen.

3. Märkte können doch nicht langfristig steigen!

Eine These die vor allem linke Politiker gern nutzen und es klingt im ersten Moment evtl. gar nicht mal zu abwegig, wenn man sich allerdings damit beschäftigt merkt man recht schnell, wie falsch diese These doch ist. Wir Mensch und vor allem Unternehmer haben ein stetiges Bestreben nach höherer Produktivität, können wir diese Produktivität jedoch nicht durch mehr Arbeitskräfte erreichen, müssen wohl neue Technologien her um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben und es sind genau diese Technologien und dieser Fortschritt welcher uns in unserer kapitalistischen Welt voranbringt und uns Jahr für Jahr weiterbringt. Dazu kommen steigende Geldmengen durch Kredite und erhöhte Konsumausgaben und schon läuft eine Wirtschaft auf Hochtouren. Dieser real wirtschaftliche Vorgang wird auch an der Börse wieder gespiegelt und zeigt sich in langfristigen steigenden Kursen.

4. Der Einstieg an der Börse ist schwer und dauert lange

Der Einstieg an der Börse ist weder schwer, noch dauert er lange, heutzutage kann man innerhalb von wenigen Minuten ein Wertpapierdepot öffnen, um daraufhin an der Börse Geld anzulegen, aber bevor man diesen Schritt macht, sollte man sich mit der Materie auseinandersetzen. Es gibt mittlerweile wirklich viel Online Content, welcher einem das Thema investieren erklärt und einen persönlich auch weiterbringt. Bevor man aber Hals über Kopf in Einzelwerte springt, sollte man sich selber auf die eigene Risikobereitschaft prüfen und zu nächst über ETFs Geld investieren, bevor man klassische Anfängerfehler macht.

5. Börsenhandel ist teuer!

Die Kosten für Transaktionen an der Börse sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen, wird über das Internet geordert, gibt es bereits Discount Broker die Ihre Ausführungen für 1€ oder gar umsonst ausführen. Bei klassischen Brokern oder Anlageberatern werden allerdings immer noch teils horrende Summen berechnet, daher Augen auf bei der Brokerwahl. Kleine Summen lassen sich sehr günstig über Sparpläne anlegen, so gibt es teilweise kostenfrei besparrbare ETFs oder Aktien Sparpläne, die mit pauschal 1,5% berechnet werden, so lassen sich langfristig schon mit 25€ Aktien lukrativ besparen. Was passiert jetzt, aber wenn eine Aktie mehr als 25€ kostet? Dann kauft Ihr Sparplan Bruchstücke einer Aktie, daher lassen sich auch so diversifizierte Portfolios aufbauen.

Falls euch dieses Kapitel gefallen hat, schaut euch doch mal mein eBook auf Amazon an, eine Print Ausgabe gibt es übrigens auch!

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