Kosten als Renditekiller

Sind Kosten ein Renditekiller und wenn ja wie sieht das in der Praxis aus? Erstmal müssen wir hier differenzieren zwischen laufenden Kosten und einmaligen Kosten, zweitens um eine Rechnung aufzustellen müssen wir eine Annahme über die zu erwartene Rendite aufstellen, wir nehmen 6% p.a.

Auswirkung von einmaligen Kosten:

Anlage von 1000€ bei Ordergebühren von 3,95€.

Nach 10 Jahren werden die Aktien verkauft:

1790€, wieder zahlen wir 3,95€

Das bedeutet wir haben in diesen 10 Jahren knapp 8€ Gebühren gezahlt, dies sind 0,4% auf unseren Verkaufswert, das sind Kosten die komplett vernachlässig bar sind, diese können zwar noch durch günstigere Broker reduziert werden, doch je länger die Anlagezeit ist, desto unwichtiger sind fixe einmalige Kosten.

Auswirkung von laufenden Kosten

Wie wirken sich jetzt laufende Kosten aus, hier geht vorallem um aktive Fonds aber auch ETFs. Wir setzen die TER Beispielsweise auf 1%, um Kosten aktiver Fonds zu visualisieren.

Anlage von 1000€ in Jahr 1

Kosten in Jahr 1: 10€

aktive Rendite auswirkung: aus 6% p.a. werden 5%

Wert der Anlage in Jahr 2: 1050€

Kosten in Jahr 2: 10,50€

Und so weiter, schon nach 2 Jahren wird der Effekt des Renditekillers durch laufende Kosten sichtbar, daher ist es oftmals so, dass aktive Fonds durch ihren Refferenz Index outperformed werden. Laufende Kosten für passive Investments können zwar durch ETFs reduziert werden, dennoch bleiben sie hier immer erhalten

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