Volkswirtschaftlicher Irrsinn: Mietpreisdeckel

Der Meitpreisdeckel, ein poltisch heißes Thema aus Berlin. Die Linken feiern sich hierfür und fordern sogar Enteigung großer Konzerne, aber leider vergisst man hier viele volkswirtschaftlichen Konsequenzen, welche die Wohnungsnot weiter vorantreiben können, was im Endeffekt dazu führt, dass der Mietpreisdeckel sein gewünschtes Zeil verfehlt.

Was ist genau der Meitpreisdeckel? Der Meitpreisdeckel soll regionale Mietpreise begrenzen, da diese in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Dies führt dann dazu, dass der Vermieter gezwungen ist seine Mieten einzufrieren oder gar die Mieten zu senken. Eine gute Sache oder?

Theoretisch, denn nun müsst ihr euch den Prozess der Neuvermietung vorstellen. Eine kleine Einzimmerwohnung darf nicht mehr teuer vermietet werden, ihr seid Eigentümer und braucht eigentlich nicht zwingend das Geld durch die Vermietung oder in einigen Jahren soll sowieso eure Kind ausziehen, was macht ihr jetzt mit der Wohnung. Sollte die Mietrendite nicht hoch genug sein, würdet ihr wahrscheinlich diese Wohnung für euch nutzen, als kleines Lager oder als eine Art Partykeller und schon verschwinden Wohnungen vom Markt. Aber das war noch nicht alles, durch sinkende Preise in den Innenstädte wollen mehr Leute ins Zentrum ziehen. Kein Problem oder? Doch, denn nun bewerben sich noch mehr Leute auf eine Wohnung, dass führt im Endeffekt zu noch mehr Cherry Picking bei der Mietersuche, nun kriegen Menschen der Unteren Schichten keine Wohnungen mehr. Aber es werden doch neue Wohnungen gebaut oder? Theoretisch, aber praktisch sieht das anders aus, durch Mietdeckel werden investitionen in neue Projekte gestoppt, das führt dazu, dass keine Mietshäuser errichtet werden sondern Eigentumswohnungen denn hier kann man immernoch hohe Verkaufserlöse erzielen. Wenn wir schon das Thema Investitionen ansprechen, es wird auch das Klima unter Mietpreisdeckeln leiden, denn Innovationen in Ökoligische Umbauten von Häusern sind teuer und wenn diese nicht umgelegt werden können, werden diese nicht durchgeführt.

Aber gibt es eine realwirtschaftliche Alternative? Ja, beispielsweise würden Bauauflagen bei Umbau oder Neuprojekten helfen, denn dann kann man die Umbautenbeschrenken, so dass aus keinen Appartements plötzlichen 150qm+ große Wohnungen entstehen. Auf der anderen Seite würde es helfen, würden wir alle mit eine Portion Realismus an die Sache herangehen und unsere politischen Ideale beiseite schieben. Dort wo Wohlstand geschaffen wird, werden Mieten höher, denn Menschen verdienen lokal mehr. Bestes Beispiel ist wohl das Silycon Valley.

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