Quellensteuer Basics

Jeder Aktionär, der Wertpapiere außerhalb seines heimischen Steuerlands besitzt, ist höchstwahrscheinlich mit dem Begriff der (ausländischen) Quellensteuer konfrontiert worden. Der Begriff lässt sich gut in seine Einzelteile zerlegen. „Steuer“ bezieht sich auf eine Abgabe an den Staat auf einen erzielten Ertrag. „Quelle“ bezeichnet den Staat in dem die Leistung erbracht wurde, dies ist somit auch der Zweck des Ganzen. Denn hiermit wird sichergestellt , dass die Wertschöpfung aus dem Inland nicht zu 100 % an die im Ausland ansässige Partei fließt. Wertschöpfung umfasst in diesem Zusammenhang Zinsen und Dividenden.

In Deutschland ansässige Personen mit dauerhaften Aufenthalt haben die Vorteile durch das Doppelbesteuerungsabkommen. Dieses sichert die Vermeidung einer Doppelbesteuerung des Steuerpflichtigen. Hierzu hat der deutsche Staat mit zahlreichen anderen Staaten einzelne Abkommen geschlossen.

Staatnationale Quellensteueranrechenbare Quellensteuer (auf Dividenden)
Frankreich15 %12,8 %
Irland0 % 0 %
Japan20 % 0 %
Kanada25 %15 %
Niederlande15 %15 %
Norwegen25 %0 %
Österreich27,5 % 15 %
Polen19 %15 %
Russland15 % 15 %
Schweiz30 %15 %
Spanien19 %15 %
Taiwan21 %10 %
Vereinigtes Königreich0 %0 %
Vereinigte Staaten30 %15 %
Obige Übersicht gewährt einen Einblick auf die ausländischen Quellensteuersätze und dessen anrechenbarer Teil (Stand: 01.01.2020):

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